Vion senkt seine CO2-Emissionen in der Food-Logistik signifikant weiter

Date: 25-11-2021

Buchloe, 25. November 2021. Der Lebensmittelhersteller Vion rüstet acht neue Sattelzugauflieger mit vollelektrischer Kühltechnologie aus und führt damit sein Projekt „Vion Move Food Green“ zur Schadstoffreduktion in der Food-Logistik konsequent weiter. Ende November übernahm das Unternehmen die ersten von zunächst acht Trailern, deren Kühlung vollelektrisch, statt über Dieselkrafttoff betrieben wird.

Möglich macht das ein „Extra“ des niederländischen Unternehmens THT New Cool, das den Dieselverbrauch der Sattelzugauflieger – der bei herkömmlichen Kühlsystemen bei bis zu 30 Litern pro Tag liegt – auf 0 reduziert. Dahinter steckt eine Technologielösung, die via Rekuperationsachse zurückgewonnene Bremsenergie nutzt, um einen Akku zu laden. Die Kühlung des Aufliegers wird dann über eine Carrier Vector 1550e City elektrisch gewährleistet. „Damit kommt es weder zum Austoß von Treibhausgasen wie beispielsweise CO2, noch verursacht unsere Kühlung zukünftig irgendeine Ruß- oder Feinstaubbelastung“, erklärt Michael Schippler (Foto Mitte), Head of Fleet Management International von Vion.

Wie sinnvoll die Kombination von Aero-Design und kraftstoffunabhängiger Kühlung entlang der gesamten Lebensmittel-Transportkette ist, bestätigt Twan Heetkamp, Direktor von THT New Cool (Foto links): „Damit kommt Vion seinem Ziel, über die gesamte Flotte hinweg die CO2-Emission seiner ca. 300 Sattelzüge mittelfristig um 1.500 t pro Jahr zu senken, signifikant näher. Dies zeigt, dass sich die Investitionen in nachhaltige Food-Logistik lohnen.“ Bereits seit März testet Vion die Ausstattung eines Trailers mit dem Aerodynamik-System von Betterflow und macht „damit in Sachen Reduktion der CO2-Emissionen schon sehr gute Erfahrungen”, so Dr. Katharina Schweiger, Vion-Projektmanagerin Logistik & Supply Chain.

Mit einer durchschnittlichen Kraftstoffersparnis von 2,2 l/100 km über acht Monate hinweg konnte Vion die Prognose des System-Herstellers Betterflow sogar noch übertreffen. So sank der Verbrauch des im Schnitt 29 t schweren Zuges laut elektronischem Fleetboard auf 22,3 l/100km. Vergleichbare Zugmaschinen mit Trailern brauchen circa 24,5 Liter.