Nachhaltige Landwirtschaft

Innerhalb Nachhaltige Landwirtschaft:

Das Thema „Nachhaltige Landwirtschaft“ ist Teil unserer weltweiten Nachhaltigkeitsstrategie und schließt die Themen und Ziele ein, die für eine nachhaltige Produktion und den Verbrauch von Lebensmitteln relevant sind. Das bedeutet, dass wir unsere Partner, Lieferanten, Kunden und Verbraucher nicht nur über Tierschutz, sondern auch über unser Nachhaltigkeitsengagement informieren. Dazu gehören Themen wie der CO2-Fußabdruck von Lebensmittelprodukten wie Schweinefleisch, Rindfleisch und Alternativen zu Fleisch.

CO2-Fußabdruck

Da Schweinefleisch und Geflügel aus den Niederlanden und Deutschland vergleichbar hohe Nährwerte haben, sind sie eine klimafreundliche Möglichkeit zur Deckung des Proteinbedarfs. Dieses Fleisch hat einen ähnlichen CO2-Fußabdruck wie Tofu (siehe Darstellung), dabei liegen die Nährwerte für den Menschen beim Fleisch sehr viel höher. 2021 haben wir in Deutschland damit begonnen, den CO2 Fußabdruck beim Schwein zu berechnen. Erste Ergebnisse werden in 2022 erwartet. Dagegen führt die Rindfleischproduktion zu nennenswerten Treibhausgasemissionen, weil die Methanemissionen und Ausscheidungen der Wiederkäuer hoch sind. Vion schlachtet hauptsächlich Tiere aus der Milchwirtschaft. Bei diesen Tieren handelt es sich im Wesentlichen um ein Nebenprodukt der Milcherzeugung  Damit ist der CO2-Fußabdruck deutlich geringer als bei Rindfleisch von reinen Fleischrassen. Im Jahr 2021 hat Vion den Fußabdruck für Fleisch von zehn niederländischen Milchviehhaltern berechnet. Die Ergebnisse zeigen, dass diese niederländischen Rinderhalter – ebenso wie die niederländischen Schweinehalter – im Hinblick auf die Nachhaltigkeit ihres CO2-Fußabdrucks zu den obersten 10 % der Milchviehhalter auf der ganzen Welt gehören. Wir wollen zukünftig Produkte mit einem geringeren CO2-Fußabdruck auf den Markt bringen und die Kunden und Verbraucher über den jeweiligen Fußabdruck informieren. Dafür entwickeln wir aktuell ein CO2-Etikett, das auf den Daten aus unserer Lieferkette basiert. Die ersten Produkte mit CO2-Etiketten werden 2022 im Handel erhältlich sein. Inzwischen haben wir 100 landwirtschaftliche Betriebe in die Berechnung der Treibhausgasemissionen aufgenommen. Die Zielsetzung für das Jahr 2022 lautet, die Emissionen für alle der etwa 160 „Good Farming Star“-Betriebe in den Niederlanden zu berechnen. Generell befürworten wir den Einsatz von Soja, das vom Runden Tisch Verantwortungsbewusstes Soja (Round Table Responsible Soy, RTRS) zertifiziert wurde. Die RTRS-Zertifizierung umfasst strenge Anforderungen an den Erhalt natürlicher Wälder und anderer Ressourcen. Konkret heißt dies, dass alle im Rahmen des niederländischen „Good Farming Star“-Programms aufgezogenen Schweine RTRS-zertifiziertes Soja bekommen. Außerdem arbeitet Vion in den Niederlanden bereits mit Partnern zusammen, um sicherzustellen, dass entwaldungsfreies Soja (Identity Preserved Soy), zum Einsatz kommt.  

Insgesamt ist der ökologische Fußabdruck von Schweinefleisch geringer als der von Rindfleisch, da Wiederkäuer mehr Treibhausgase, einschließlich Methan, ausstoßen

Biodiversität

Die Milchwirtschaft achtet derzeit verstärkt auf die Förderung der Biodiversität. Viele niederländischen Milchviehhalter nutzen den Biodiversity Monitor – ein Tool zur Überwachung positiver und negativer Einflüsse auf die biologische Vielfalt. Die Auswertung hilft dabei, auf den Höfen standortspezifische Pläne umzusetzen.

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Methode zur Berechnung des CO2-Fußabdrucks von Fleisch

Vion verwendet die von der Universität Wageningen entwickelte Berechnungsmethode. Zur praktischen Umsetzung der Fußabdruck-Berechnung für Lebensmittel sind Rohdaten von allen Partnern in der Lieferkette, beispielsweise von Landwirten und Futtermittellieferanten erforderlich. Im Jahr 2021 haben wir auf Basis dieser Methode für Schweinefleisch ein automatisches Berechnungssystem eingeführt und Daten von 45 landwirtschaftlichen Betrieben erhalten.

Kontinuierliche Verbesserung bei der Nachhaltigkeit unserer Betriebe für Bio-Schweine

Bei unserem Bioprogramm Der Grüne Weg (De Groene Weg) sind all unsere Bio-Schweinehalter EKO-zertifiziert und nutzen den EKO-Code als Scoring-Instrument zu zwölf Themen, u.a. Energie, Boden, Gülle, Biodiversität und Kreislaufwirtschaft. Vion erwartet von seinen Lieferanten, dass sie sich jedes Jahr mindestens zwei Ziele vornehmen und im Folgejahr eine höhere Punktzahl im EKO-Code erreichen. So können wir eine kontinuierliche Verbesserung der Lieferkette für Bio-Schweinefleisch gewährleisten.

Alle unsere Bio-Schweinehalter mit De Groene Weg sind EKO-zertifiziert

Im Dialog mit unseren Stakeholdern

Zusammen mit den Branchenpartnern diskutiert Vion über mögliche Lösungen zu verschiedenen Umweltthemen. So hat Vion beispielsweise an der Arbeitsgruppe der niederländischen Regierung zum Reporting von CO2-Fußabdrücken für Lebensmittel in den Niederlanden teilgenommen. Es ist ein Projektteam entstanden, das sich führend für die Veränderungen zugunsten einer nachhaltigen Landwirtschaft einsetzt.

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    Beitrag zu den CO2-Emissionen in der gesamten Lieferkette von Rind- und Schweinefleisch Beitrag zu den CO2e-Emissionen aus dem Anbau und der Produktion von Futtermitteln
    Beitrag zu den CO2-Emissionen in der gesamten Lieferkette von Rind- und Schweinefleisch
    2021 60 %
    2021 43 %
    Beitrag zu den CO2-Emissionen in der gesamten Lieferkette von Rind- und Schweinefleisch Beitrag zu den CO2-Emissionen aus der enterischen Fermentation im Betrieb (CH4)
    Beitrag zu den CO2-Emissionen in der gesamten Lieferkette von Rind- und Schweinefleisch
    2021 8 %
    2021 40 %
    Beitrag zu den CO2-Emissionen in der gesamten Lieferkette von Rind- und Schweinefleisch Beitrag zu den CO2e-Emissionen aus Wirtschaftsdünger (CH4 und N2O)
    Beitrag zu den CO2-Emissionen in der gesamten Lieferkette von Rind- und Schweinefleisch
    2021 30 %
    2021 13 %
    Beitrag zu den CO2-Emissionen in der gesamten Lieferkette von Rind- und Schweinefleisch Beitrag zu den CO2-Emissionen bei der Schlachtung
    Beitrag zu den CO2-Emissionen in der gesamten Lieferkette von Rind- und Schweinefleisch
    2021 1 %
    2021 1 %

    Erläuterung der Ergebnisse

    Die dargestellten Ergebnisse basieren auf den Daten von 15 Schweinebetrieben und 10 Milchviehbetrieben. Im Jahr 2021 hat Vion sein Ziel zur Berechnung der Treibhausgasemissionen von 160 Landwirten nicht erreicht. Grund dafür war, dass die Daten der Landwirte bis zum Ende des Jahres 2021 nicht vollständig offengelegt worden sind. Die entsprechenden Daten sind in 1. Quartal des Jahres 2022 eingegangen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts sind die Berechnungen noch nicht abgeschlossen. Im Jahr 2022 wollen wir die Emissionen von 160 Schweinehaltern im „Good Farming Star“-Programm und zusätzlich von 40 Milchviehbetrieben berechnen.

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