Der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, hat am 31. August den Schlachthof in Waldkraiburg besucht. Der Betrieb spielt eine wichtige Rolle für die Landwirtschaft und die Lebensmittelwirtschaft in Bayern und Süddeutschland.
Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Landwirtschaft und Politik informierte sich Bundesminister Rainer über den Standort und die täglichen Abläufe. Bei der Betriebsbesichtigung standen insbesondere Tierschutz, Qualitätssicherung, Verarbeitung sowie die regionale Wertschöpfung im Mittelpunkt. Auch der Einsatz moderner KI-Kamerasysteme zur Unterstützung des Tierschutzmonitorings wurden vorgestellt. Anschließend tauschten sich die Teilnehmer über die aktuellen Herausforderungen und die Zukunft leistungsfähiger Schlachtstrukturen in Deutschland aus. Zu den Gästen gehörten unter anderem der Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer, Landrat Max Heimerl, die zweite Bürgermeisterin von Waldkraiburg Stephanie Pollmann sowie Vertreter der regionalen Landwirtschaft, darunter Franz Mitterberger von der VVG, Erwin Hochecker von der EG Südbayern und Günther Felßner vom Bayerischen Bauernverband.
Bundesminister Alois Rainer: „Wir setzen uns ein für eine regional verankerte und zukunftssichere Landwirtschaft – dazu gehört auch, dass Schlachthöfe gut und schnell zu erreichen sind. Das stärkt den Tierschutz, verbessert die Qualität der Lebensmittel, hilft Landwirten wie Verbrauchern und sichert zudem Arbeitsplätze im ländlichen Raum. Dabei wird KI in Zukunft eine immer größere Rolle spielen. Dazu haben wir uns vergangene Woche in der Kabinettsklausur bekannt. Der Standort Waldkraiburg mit seinen hohen Ansprüchen an Tierschutz und Lebensmittelsicherheit zeigt exemplarisch, wie ,regionale Wertschöpfung funktioniert. “
„Dass Landwirtschaft, Politik und Fleischwirtschaft heute gemeinsam durch den Betrieb gegangen sind, ist ein starkes Signal. Gerade in der Rinderhaltung müssen wir die gesamte Wertschöpfungskette im Blick haben und verstehen, was Entscheidungen an einer Stelle für die anderen bedeuten. Genau dafür ist der direkte Austausch wichtig”, betont Wilhelm Habres, Commercial Director Germany bei Vion.
„Waldkraiburg ist eng mit der Landwirtschaft in Bayern verbunden. Den landwirtschaftlichen Betrieben bieten wir eine wichtige Abnahmemöglichkeit und sichern gleichzeitig eine verlässliche Weiterverarbeitung für den deutschen und internationalen Markt“, sagt Kai-Uwe Harms, Geschäftsführer der Vion Waldkraiburg GmbH. „Wir haben uns deshalb sehr über die Gelegenheit gefreut, Bundesminister Rainer unseren Betrieb zu zeigen und vor Ort mit ihm direkt ins Gespräch kommen zu können.“
Am Standort Waldkraiburg werden derzeit rund 160.000 Rinder pro Jahr geschlachtet und rund 22.000 Tonnen Rindfleisch zerlegt. Der Betrieb beschäftigt 350 Mitarbeitende.
Bildunterschrift: Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer besucht zusammen mit Vertretern der Politik und Landwirtschaft den größten deutschen Rinderschlachthof in Waldkraiburg (v.l.n.r. v.u.n.o.): Wilhelm Habres (Commercial Director Vion), Stephanie Pollmann (zweite Bürgermeisterin der Stadt Waldkraiburg), Alios Rainer (Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat), Kai-Uwe Harms (Geschäftsführer Vion Walkdraiburg GmbH), Stephan Mayer (MdB), Erwin Hochecker (Geschäftsführer EG Südbayern), Günther Felßner (Präsident des Bayerischen Bauernverbandes), Max Heimerl (Landrat), Dr. Simon Schreiber (Stellvertretender Leiter des Tierschutzreferats beim BMELH), Dr. Veronika Weber (CSO Vion Food Group), Corinna Hiesinger (Referentin für Tiergesundheit und Nachhaltigkeit beim Bayerischen Bauernverband), Fanz Mitterberger (Geschäftsführer VVG).