Vion investiert in bayerische Fleischbetriebe

Date: 19-08-2014 Schlagwörter: ,

Waldkraiburg größter Rinderstandort – Landshut verdoppelt Schweinekapazität


19. August 2014 – Der Fleischkonzern Vion Food investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in seine bayerischen Betriebe. Wenige Wochen nachdem CEO Michiel Herkemij, COO Beef Bernd Stange und COO Pork Godert Tegelberg im Juli diesen Jahres ihre Offensivstrategie mit dem Ausbau deutscher Standorte angekündigt hatten, werden die ersten Maßnahmen an den Standorten Waldkraiburg, Landshut und Vilshofen konkret umgesetzt.  

Fast die Hälfte aller Investitionen fließt in den Ausbau des Schlacht- und Zerlegebetriebs in Landshut. Die Kapazität des niederbayerischen Standortes wird nahezu verdoppelt. Nach Abschluss der Baumaßnahmen im nächsten Sommer können in Landshut pro Woche 21.000 anstatt bisher 11.000 Schweine verarbeitet werden. In den ebenfalls auf die Schlachtung und Zerlegung von Schweinen spezialisierten Betrieb in Vilshofen werden weitere Millionen für den Einbau modernster technischer Anlagen zur Optimierung der Produktionsabläufe investiert. Vion geht davon aus, dass die Gremien des Minderheitsgesellschafters Erzeugergemeinschaft Südostbayern eG den Maßnahmen in Landshut und Vilshofen zustimmen werden.

Landshut und Vilshofen sind für Vion in Bayern die zentralen regionalen Betriebe in der Schweinefleischverarbeitung und wichtig für den Exportmarkt. Parallel investiert Vion in den oberbayerischen Standort Waldkraiburg und baut ihn zum größten Rinderschlacht- und Zerlegebetrieb innerhalb des Konzerns aus. Dort soll die Kapazität von 3.000 Rindern auf 4.500 Tiere in der Woche erhöht werden.

Unter Berücksichtigung der Konzentration auf die Schweinestandorte Landshut und Vilshofen und die Erweiterung der  Rinderschlacht- und Zerlegebetrieb Waldkraiburg, werden die Produktionsstandorte in Straubing und Pfarrkirchen in der Zeit geschlossen werden. Ebenfalls geschlossen wird der Schlachthof Leutkirch, dessen Kapazitäten dann auf Buchloe und Crailsheim übergehen.