Vion-Zuchtbetrieb-Tage: Inspiration und Diskussion rund um das Thema „Gemeinsam an einer erfolgreichen Schweinefleisch-Lieferkette arbeiten“

Date: 29-03-2019

Am Dienstag, den 19. März und am Dienstag, den 26. März 2019 organisierte Vion Farming (NL) zwei Treffen für Zuchtbetriebe in den niederländischen Regionen Süd und Nord-Ost. Gut 170 Zuchtbetriebe waren an diesen Tagen anwesend. Bei diesen Treffen standen die Chancen und Herausforderungen in der Schweinefleisch-Branche – sowie die Bedeutung der Zusammenarbeit in starken Lieferketten – im Mittelpunkt.

Erfolgreiche Lieferketten mitgestalten
Die niederländische Schweinehaltung nimmt international eine führende Position ein. Zugleich steht die Branche aber unter großem gesellschaftlichen Druck. Innovation und eine gute Zusammenarbeit in der Lieferkette sind von wesentlicher Bedeutung, um eine optimale Position einnehmen zu können. Die Zuchtbetriebe gelten dabei als ausschlaggebendes Anfangsglied. Wie können sie von ihrer Position aus eine erfolgreiche Lieferkette mitgestalten? Diese Frage stand bei den Treffen im Mittelpunkt und sorgte für einen inspirierenden Dialog.

An starken Lieferketten arbeiten
Mit der Einführung der innovativen Good-Farming-Konzepte hat Vion sich in den vergangenen Jahren sehr für die Entwicklung nachfrageorientierter Lieferketten eingesetzt. Neben Good Farming Star zählen Good Farming Organic und Good Farming Balance zu den führenden Lieferkettenkonzepten. Nach dem Grußwort von John de Jonge, COO von Vion Pork, ging Koen van Bergen – Director Livestock and Supply Chains bei Vion Pork – während der Treffen auf die Bedeutung der nachfrageorientierten Lieferketten, der guten Zusammenarbeit innerhalb dieser Ketten und der Rolle ein, die Zuchtbetriebe darin spielen. „Eine erfolgreiche Lieferkette ist ein Ökosystem, an das alle Glieder der Lieferkette angeschlossen sind. Diese Lieferkette ist deutlich „datengetrieben“ und Vion überträgt diese Daten vom und zum Schweinefleischmarkt.“

Verbesserung der Tiergesundheit
Bert Urlings, Director Quality Assurance und Public Affairs bij Vion, veranschaulichte anhand von Praxisbeispielen, dass eine gute Zusammenarbeit in der Lieferkette zu gesunden Ferkeln und schmackhaftem, gesundem Fleisch führt. Außerdem gab er an, in welchen Bereichen der Schweinehaltung bereits Fortschritte erzielt wurden. Das Konzept „BigIdee“ (big: niederländisch für Ferkel) wurde als Instrument genannt, um die Ferkelvitalität weiter zu steigern. „Ein gesünderes Ferkel entwickelt sich letzten Endes zu einem gesünderen Schlachtschwein. Durch eine bessere Qualität und Kontinuität des Ferkelstroms können wir der Marktnachfrage gemeinsam mit den Schweinehaltern besser nachkommen. Der Datenaustausch innerhalb der gesamten Lieferkette ist dabei der Schlüssel zum Erfolg,” meint Bert Urlings.

Demonstration von den Vion-Metzgermeistern
Das offizielle Programm wurde mit einer Demonstrations- und Inspirations-Session mit den Metzgermeistern René Rougoor (Niederlassungsleiter Vion Scherpenzeel) und Bertus Hofman (Vion Scherpenzeel) abgeschlossen. Dabei entbeinten sie ein Mittelstück, einen Schinken und eine Schulter des Schweins vor den Augen der Zuschauer. Sie führten vor, woher die verschiedenen Fleischteile des Schweins kommen und erklärten, worauf sich die Nachfrage der verschiedenen Absatzmärkte konzentriert.

Die Reaktionen der Anwesenden waren positiv. John de Jonge: „Sowohl die Zuchtbetriebe als auch Vion können die Zusammenarbeit innerhalb der Lieferkette auf der Grundlage dieses konstruktiven Dialogs weiter optimieren.“