Weniger Emissionen, kleinerer CO₂-Fußabdruck von Fleisch sowie weitere Fortschritte beim Tierwohl und beim Beschäftigungsmodell zeigen die Entwicklung bei Vions Nachhaltigkeitsagenda.
Die Vion Food Group reduziert die Umweltauswirkungen ihrer eigenen Aktivitäten und entlang der Lieferkette und entwickelt gleichzeitig Tierwohl und Beschäftigungsmodell weiter. Die aktuellen Nachhaltigkeitsdaten zeigen: Vion hat die Treibhausgasemissionen deutlich gesenkt, nutzt mehr erneuerbare Energie und macht weitere Fortschritte beim Tierschutz in Produktion und Schlachtung.
„Unsere Fortschritte zeigen, was sich mit verlässlichen Daten, Praxiserfahrung und Innovation erreichen lässt. Wir müssen verstehen, wo wir wirklich etwas bewirken können, und dieses Wissen gemeinsam mit Landwirten, Kunden und weiteren Partnern in der Lebensmittelkette für konkrete Verbesserungen zu nutzen. Nachhaltigkeit heißt für uns, heute Verbesserungen umzusetzen und gleichzeitig die Lebensmittelketten für die Zukunft zu stärken“, sagt Dr. Veronika Weber, Chief Sustainability Officer bei Vion.
Emissionen entlang der Wertschöpfungskette senken
Vion hat seine Treibhausgasemissionen in Scope 1 und 2 gegenüber dem Basisjahr 2021 um 38,2 % reduziert. Dazu tragen vor allem eine höhere Energieeffizienz und der Umstieg auf erneuerbare Energien bei. Damit ist der Energieverbrauch in den Produktionsbetrieben seit 2021 um 18,5 % gesunken. Gleichzeitig stieg der Anteil erneuerbaren Stroms von 0,1 % im Jahr 2021 auf 32 %. Seit 2026 nutzen alle Vion-Standorte in den Niederlanden zu 100 % Strom aus erneuerbaren Quellen.
Auch die Scope-3-Emissionen sind um 35,2 % gesunken. Sie umfassen die Emissionen entlang der weiteren Wertschöpfungskette. Ein großer Teil der Umweltauswirkungen der Fleischproduktion entsteht auf landwirtschaftlicher Ebene. Deshalb misst Vion diese Emissionen zunehmend direkt in der Lieferkette und arbeitet gemeinsam mit den Betrieben an ihrer Reduktion. Maßnahmen auf landwirtschaftlicher Ebene trugen dazu bei, die Emissionen pro Schwein um 1,8 % und pro Rind um 2,5 % zu senken.
Bis 2030 will Vion die Scope-1-, 2- und 3-Emissionen um 42 % reduzieren. Die aktuellen Ergebnisse zeigen: Vion ist auf Kurs. Neue Maßnahmenpläne sollen dazu beitragen, das Ziel zumindest bei Scope 1 und 2 sogar zu übertreffen. Gleichzeitig baut das Unternehmen die Berechnung verifizierter CO₂-Fußabdrücke weiter aus. Bis 2030 will Vion 25 % seines gesamten Schlachtvolumens mit einem berechneten CO₂-Fußabdruck verkaufen. Damit sollen mehr Daten auf landwirtschaftlicher Ebene ausgetauscht werden. Gleichzeitig erhalten Kunden und Landwirte bessere Einblicke in die Emissionen entlang der gesamten Kette.
Mit Daten und Innovation das Tierwohl verbessern
Auch beim Tierschutz setzt Vion seinen Weg konsequent fort. Der Anteil der Tiere mit zertifizierten höheren Tierwohlstandards ist auf 23,3 % gestiegen.
An den Produktionsstandorten hilft Technologie dabei, den Tierschutz noch genauer zu kontrollieren. KI-gestützte Kamerasysteme erkennen mögliche Auffälligkeiten in den Warte- und Schlachtbereichen und helfen dabei, diese gezielt zu adressieren. Die automatisierte Erfassung von Schwanzlänge und Läsionen bei Schweinen in den Niederlanden gibt Landwirten bessere Einblicke in den Zustand der Schwänze und ermöglicht Vergleiche zwischen Betrieben. Damit unterstützt Vion den Übergang zur Haltung von Schweinen mit intakten Schwänzen. Ziel ist es, das routinemäßige Schwanzkupieren bis 2030 zu beenden.
Mehr direkte Beschäftigung in den Niederlanden
Vion entwickelt sein Beschäftigungsmodell in den Niederlanden weiter und passt es an veränderte regulatorische Anforderungen und Branchenversprechen an. Bis Mitte 2026 sollte ein Verhältnis von 50 zu 50 zwischen direkt bei Vion Beschäftigten und flexiblen Arbeitskräften erreicht werden. Dieses Ziel wurde bereits übertroffen: Inzwischen ist mehr als die Hälfte der Mitarbeitenden direkt bei Vion beschäftigt. In Deutschland setzt das Unternehmen vollständig auf direkte Beschäftigung.
Auch bei Gesundheit und Sicherheit zeigen sich messbare Fortschritte: Die Zahl der Arbeitsunfälle mit Ausfallzeiten ist deutlich gesunken. Gleichzeitig hat sich der interne Wert auf der Safety Culture Ladder weiter verbessert. Vion arbeitet bereits seit mehreren Jahren daran, Sicherheit fest im Arbeitsalltag zu verankern und eine proaktive Sicherheitskultur im gesamten Unternehmen zu stärken.