Vion Biofleischtochter De Groene Weg feiert 35-jähriges Jubiläum: marktführer erwartet Wachstum auf 100.000 Bioschweine pro Jahr

Date: 22-06-2016 Schlagwörter:

Boxtel, 22. Juni 2016 – De Groene Weg (Der grüne Weg), die Biofleisch- Tochtergesellschaft von Vion Food, hat sich in den vergangenen 35 Jahren erfolgreich etabliert. Das Unternehmen will bis 2020 jährlich 100.000 Bio-Schweine schlachten und damit die Kapazität um ca. 25 Prozent erhöhen.

De Groene Weg feierte am Dienstag, den 21. Juni 2016 sein 35-jähriges Jubiläum. Mit zwölf Fleischereien in den Niederlanden und dem Absatz über verschiedene große Einzelhandelsketten ist das Unternehmen klarer Marktführer im niederländischen Biofleischsektor. Zugleich exportiert De Groene Weg gut die Hälfte seiner Produktion und verfügt insbesondere in Deutschland über eine starke Marktposition. Dabei sieht die Gesellschaft gute Chancen, den Export auch auf andere Länder auszuweiten.

Führende Position
Der Umsatz von Biofleisch in den Niederlanden wächst beständig um etwa 6 bis 7 Prozent pro Jahr. „Ausgangspunkt für De Groene Weg ist die Marktnachfrage. Wir wachsen mit dem Markt und können dadurch unsere führende Position behaupten”, so Allard Bakker, Geschäftsführer De Groene Weg. Die Verarbeitung biologischer Schweine findet im darauf spezialisierten Schlachtbetrieb von Vion Food in Groenlo (NL) statt. Darüber hinaus verarbeitet De Groene Weg auch Karkassen aus der Bio-Rindermast.

Zusammenarbeit in der Liefer- und Produktionskette

Die jahrelange gute Zusammenarbeit mit den Biolandwirten ist für Allard Bakker ein wichtiger Erfolgsfaktor. Die 65 Bauern, die ihre Schweine an De Groene Weg liefern, sind Mitglieder einer Lieferantenvereinigung. Dieser Verband ist im permanenten Austausch mit dem Unternehmen über die Einkaufsbedingungen, aber auch über mögliche Verbesserungen bei den Viehhaltungsbetrieben. „Im Laufe der Jahre ist unser gegenseitiges Vertrauen gewachsen. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um gemeinsam eine starke Position aufbauen zu können”, stellt Bakker fest. Ein Beispiel dafür ist die stabile Preiskalkulation für Bioschweine. „Wir vereinbaren viermal pro Jahr einen fairen Preis, auf den die Viehhalter sich verlassen können. So haben alle Parteien eine sichere Grundlage.”

Gute Partner

Der Vorsitzende der Lieferantenvereinigung, Gerard Top, Viehhalter in Zwartebroek in der Veluwe (NL), bestätigt diese Aussage. „Wir arbeiten optimal zusammen, um den Markt bestmöglich bedienen zu können. Die Verantwortlichen bei De Groene Weg sind sich bewusst, dass wir auf einen guten Preis für unsere Schweine angewiesen sind. Nur so können wir die Kontinuität unserer Betriebe garantieren.” Auch deshalb ist das Unternehmen für Top „auch in weniger guten Jahren ein verlässlicher und guter Partner,.”

Mehr Schweinehalter
Auch Top blickt optimistisch in die Zukunft. „Die großen Handelsunternehmen zeigen ein zunehmendes Interesse an Bio-Produkten. Dadurch erlebt unser Sektor einen Aufschwung.” Um der wachsenden Nachfrage auch weiterhin entsprechen zu können, ist es wünschenswert, das Angebot zu erweitern. De Groene Weg arbeitet aus diesem Grund gemeinsam mit der Lieferantenvereinigung an der Umwandlung einiger Dutzend zusätzlicher Schweinehaltungsbetriebe in den Niederlanden.

Unternehmerische soziale Verantwortung

So wird für Allard Bakker auch das Thema CSM (Corporate Social Responsibility) auf immer mehr Interesse stoßen: „De Groene Weg ist ein erfolgreiches Wertschöpfungskonzept und ein gutes Beispiel für unternehmerische soziale Verantwortung. Der niederländische Tierschutzbund hat das Biofleisch von De Groene Weg mit 3 Sternen des Gütesiegels ‚Beter Leven‘ (Besser Leben) ausgezeichnet. Außerdem wird die Geschichte hinter dem Fleisch erzählt, indem man die biologischen Viehhalter in den Vordergrund stellt. Das macht die Viehhalter stolz und sorgt für eine starke Position von ‚De Groene Weg‘.”