Vion Mitarbeiterin gewinnt Förderpreis

Date: 06-05-2019

Buchloe, 06. Mai 2019 – Veronika Weber hat den zum 7. Mal verliehenen Förderpreis der afz-allgemeine fleischer zeitung und der Fleischwirtschaft gewonnen. Die 25-jährige Tierärztin arbeitet bei Vion in Deutschland als Group Quality Managerin. Die Juroren würdigen jedes Jahr drei junge Menschen für ihr Talent und ihre besondere Motivation. Die Ehrungen fanden im Rahmen der IFFA 2019, der internationalen Leitmesse der Fleischbranche, in Frankfurt am Main statt.

Aktiv am Schlachthof zum Schutz der Tiere beizutragen sieht Veronika Weber als eine ihrer Hauptaufgaben an. Den Förderpreis der Fleischwirtschaft 2019 erhält sie für ihr bisheriges Engagement und ihre „Vision mit Vorbildfunktion“. Die Auszeichnung hat sie bei der Meat Vision Gala am Samstagabend entgegengenommen.

„Meine Vision ist es die Anliegen von Management mit den – auch ethischen – Anliegen von Tier- und Verbraucherschutz zu verbinden. Tierische Lebensmittel herstellen, kann man nur mit größtem Respekt vor dem Tier“, sagte Veronika Weber nach der Preisverleihung.

Während ihres Studiums der Tiermedizin an der Ludwig Maximilians Universität in München absolvierte sie ein Schlachthofpraktikum bei Vion in Waldkraiburg. Bereits da stand für die junge Frau fest, dass sie sich künftig mit den Themen Tierschutz und Lebensmittelsicherheit befassen möchte. Weiter gefestigt wurde dieser Wunsch während eines praktischen Jahres in den USA an der Texas A&M Universität. Es folgte ein Traineeprogramm im zentralen Qualitätsmanagement bei Vion Deutschland.

Heute arbeitet die Group Quality Managerin im Bereich Tierschutz bundesweit an allen Rinder- und Schweineschlachtbetrieben von Vion in Deutschland. Ihre Arbeit umfasst die Optimierung aller Abläufe, in denen mit lebenden Tieren gearbeitet wird. Dazu gehört zum Beispiel die Durchführung von internen Audits und Tierschutzschulungen.

Veronika Weber schreibt parallel zu ihrer täglichen Arbeit an Ihrer Promotion an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Darin geht es um den Zusammenhang von Fellverschmutzungen bei Rindern und möglichen Einflüssen des nachfolgenden Schlachtprozesses auf die mikrobiologische Beschaffenheit von Schlachtkörpern.