Die neue ProAgrar – Positive Perspektiven

Date: 20-03-2020

Vion startet ins neue Jahrzehnt mit einer neuen Biomarke. Nach einigen Jahren in Holland bekommt jetzt auch Deutschland Rindfleisch- und Schweinefleischprodukte unter dem Label „Der Grüne Weg“.  Von Filetsteaks bis zu Burger-Patties ist dabei ein reiches Sortiment nach ökologischen Standards gefertigt. Zudem ist die Verpackung nachhaltig, kann getrennt recycelt werden und weist 60 Prozent weniger Kunststoff auf.

Überhaupt steht Tierwohl im Mittelpunkt der neuen Ausgabe von Pro Agrar. Nach dem heißen Sommer 2019 bereiten sich alle Vion-Standorte darauf vor, in diesem Jahr die Tiertransporte noch schonender durchzuführen. So können Anlieferungen auch auf die Nacht- und frühen Morgenstunden verlegt werden. „Für Vion ist es wichtig, dass die Tiere auf dem Weg zum Schlachthof nicht unter Hitzestress leiden“, sagt Stefan Frerichs, Geschäftsführer von Zucht- und Nutzvieh.

Franz-Josef Holzenkamp, Präsident des Raiffeisenverbandes, spricht sich im großen Pro Agrar Interview für eine neue Nutztierstrategie in Deutschland aus. Er fordert dabei, dass sich alle Marktteilnehmer zusammen für mehr Tierwohl engagieren und das neue Konzept auf der Basis der Initiative Tierwohl aufsetzt. Doch um langfristig und mit Perspektive mehr Tierwohl in der landwirtschaftlichen Produktion zu verankern seien nicht Millionen, sondern Milliarden Euro notwendig, sagt Holzenkamp.

Wie immer werden auch in dieser Pro Agrar zwei Landwirte aus dem Norden und dem Süden der Republik porträtiert. Peter Fangmann aus Dinklage produziert in einem geschlossenen System und mästet die eigenen Ferkel schlachtreif. Er ist einer der ersten Landwirte, die in dem neuen Vion System Good Farming Balance produzieren. Er sagt: „Ich kann mir nichts besseres vorstellen.“ Florian Haslbeck aus Großköllnbach in Niederbayern bezeichnet sich als „Landwirt aus Leidenschaft“. Wie sein Großvater und sein Vater betreibt er eine erfolgreiche Bullenmast. Erst vor sechs Jahren hat er den Betrieb von seinem Vater übernommen, zuvor reiste er als IT- und Systemelektroniker durch Deutschland. Doch die letzten Jahre haben ihn richtig glücklich gemacht. Mit der Familie und dem Simmentaler Fleckvieh an einem Ort. Das ist sein Leben.

Lesen Sie die vollständige Ausgabe ProAgrar 47 – Süd und ProAgrar 47 – Nord .