Kompetenzkreis des Bundes informiert sich in Vion-Betrieben über Tierschutz

Date: 20-04-2015 Schlagwörter:

20. April 2015 – Die intensiven und langjährigen Bemühungen des Fleischkonzerns Vion Food um Tierschutz in der Schweinemast werden von der Politik als wegweisend betrachtet. Nachdem Niedersachsens grüner Landwirtschaftsminister Christian Meyer vor wenigen Tagen bei seinem Besuch in zwei Vion-Mastbetrieben die Veränderungen in der Nutztierhaltung ausdrücklich als den richtigen Weg bezeichnete, informierte sich jetzt der Kompetenzkreis Tierwohl des Bundeslandwirtschaftsminister bei Vion-Landwirten, die ihre Tiere nach Kriterien des deutschen Tierschutzbundes erzeugen.

Der Vorsitzende der Kommission, Gert Lindemann, und die 17 Experten aus Landwirtschaft, Handel, Verbraucherschutz, Kirchen und Wissenschaft sollen Bundeslandwirtschaftsministers Christian Schmidt in spätestens zwei Jahren Vorschläge zu mehr Tierschutz in der Fleischerzeugung unterbreiten. Lindemann betonte, dass es gesetzliche Vorgaben geben müsse, falls auf Seiten der Produktion keine Fortschritte erzielt würden. Er bezeichnete den Weg von Vion mit dem Tierschutzlabel als richtig in der Fleischproduktion.

Dr. Heinz Schweer, Direktor Landwirtschaft bei Vion, unterstricht die Pionierleistung des Unternehmens bei der Entstehung des Tierschutzlabels des Deutschen Tierschutzbundes. „Vion hat mit seiner bewussten Entscheidung für das Tierschutzlabel den Weg für die breit angelegte Initiative Tierwohl gelegt“, sagte Schweer. „Wir werden diesen Weg konsequent weitergehen und weiter in Betriebe und Vermarktung investieren“.

Bild: Fachgespräch über Tierschutz im Stall: Kompetenzkreisvorsitzender Gert Lindemann (links) und Vion-Direktor Dr. Heinz Schweer in einem Ferkelaufzuchtbetrieb im Landkreis Uelzen