Vion befolgt den Aufruf des Vorsitzenden der Sicherheitsregion

Date: 27-05-2020

Boxtel, 27. Mai 2020 – Vion Food Group hat dem Vorsitzenden der Sicherheitsregion Nord- und Ost-Gelderland mitgeteilt, dass man dem Aufruf des RIVM (NL-Institut für die Volksgesundheit und die Umwelt) zur Einhaltung der Abstandsregelung von 1,5 Metern auch im Hinblick auf den Personenverkehr einhalten wird. Diese Maßnahmen werden am Abend noch an alle Mitarbeiter weitergegeben. Zeitarbeitsfirmen und Fahrer erhalten eine Anweisung zum Einsatz von Transportmitteln gemäß dem Aufruf der Sicherheitsregion.

Nach dem Gespräch mit der Landwirtschaftsministerin Schouten am Ende des gestrigen Tages hat das Spezialteam von Vion für die Lebensumstände und den Transport der Mitarbeiter seine Arbeit aufgenommen und den verschärften Maßnahmen zur Umsetzung verholfen, die Vion und der Branche vorgelegt worden waren. Innerhalb von 24 Stunden ist es diesem Team gelungen, ab Donnerstag täglich mehr als 50 Reisebusse von und zum Arbeitsplatz verkehren zu lassen. Für die 5.600 Mitarbeiter gelten die nachfolgend genannten Anweisungen des RIVM zusätzlich zu den Hygiene- und den Abstandsregeln von 1,5 Metern:

  • Trotz der Verantwortung der jeweiligen Zeitarbeitsfirmen weist Vion diese Agenturen ausdrücklich an, die Maßnahmen richtig einzuhalten.
  • Einsatz von über 50 Reisebussen, damit alle Mitarbeiter sicher zum Arbeitsplatz gelangen können. Bis 1. Juni gilt eine Höchstgrenze von 13 Personen je Reisebus mit 50 Sitzplätzen. Ab dem 1. Juni wird diese Anzahl gemäß der Regelung des RIVM auf 30 Personen je Reisebus erhöht.
  • Während der Fahrt von Zuhause zum Arbeitsplatz muss im Omni- oder Reisebus zwingend eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden.

Haushalt

Ronald Lotgerink, CEO Vion Food Group: „Der Aufruf der Sicherheitsregion ist klar. Jeweils im Februar, im März und auch im Mai sind Maßnahmen getroffen worden. Das RIVM, die GGD (NL-Gesundheitsämter) und der SZW (Inspektionsdienst für Sozialwesen und Beschaffung) haben die Umsetzung entsprechend überwacht. So auch im Bereich Transport. Am Montag wurden zusätzliche Aktionen angekündigt. Seither ist ohne Unterbrechung an der entsprechenden Ausgestaltung gearbeitet worden. Heute hat die Polizei ein Protokoll erstellt. Die Übertritte betreffen hauptsächlich die Definition des Begriffs „Haushalt“ innerhalb der für den Transport geltenden Vereinbarungen. Wir waren auch der Ansicht, dass unsere Mitarbeiter, die zusammen in der gleichen Wohnung leben, zu einem Haushalt gehören würden. Laut der Polizei in Apeldoorn scheint hier jedoch ein Widerspruch zu den RIVM-Einschränkungen vorzuliegen. Wir verstehen die Position der Sicherheitsregionen. Und wir werden ihren Aufruf befolgen. Das ist ganz klar Teil unserer Verantwortung. Unsere Mitarbeiter, Zeitarbeitsfirmen und Fahrer erhalten entsprechende Anweisungen. Und wir gehen davon aus, dass jede Unklarheit zum Thema Transport damit aus dem Weg geschafft wird. Es geht hier um tausende Mitarbeiter und eine Vielzahl an Transportbewegungen. Allerdings kann auch nicht zu 100 % garantiert werden, dass wir morgen absolut fehlerfrei starten. Wir dulden jedoch keinerlei Gemauschel im Hinblick auf die getroffenen Absprachen.“