Vion Boxtel investiert massiv in Geruchsverbesserung

Date: 26-10-2020

Ergebnisse der Geruchsstudie bei Vion Boxtel sind bekannt

Die Studie zur Geruchsbelästigung in der Umgebung von Vion Boxtel, die Ende letzten Jahres gestartet wurde, ist fast abgeschlossen. Die Forschungsagentur Witteveen+Bos hat eine unabhängige Studie zum Geruch, der in der Umgebung wahrgenommen wird, angefertigt. Alle Geruchsquellen bei Vion wurden identifiziert. Auf dieser Grundlage hat Vion verschiedene Maßnahmen getroffen, um Geruchsquellen zu beheben. Darüber hinaus möchte Vion in einen neuen Schornstein investieren, an den zusätzliche Geruchsquellen angeschlossen werden können.

In Gesprächen mit der Gemeinde Boxtel wird ein Genehmigungsverfahren für eine zusätzliche Erhöhung des derzeitigen Schornsteins des Luftwäschers eingeleitet, um die wahrgenommene Geruchsbelästigung in der Gegend zu reduzieren. Die Höhe dieser Investition wird auf 750.000 Euro geschätzt. Im vergangenen Jahr hat Vion bereits 350.000 Euro investiert, um Verbesserungen gegen Geruchsbelästigung umzusetzen. Insgesamt erwartet Vion Investitionen von über 1,5 Millionen Euro zur Reduzierung von Geruchsbelästigung.

Umfassende Geruchsstudie
Das Ziel der Studie bestand darin, die Geruchssituation zu bewerten und zu beurteilen, ob und wie Verbesserungen vorgenommen werden können. Die Forschungsagentur Witteveen+Bos hat die Studie begleitet. Heute haben sie die Ergebnisse gemeinsam mit der aus Anwohnern bestehenden Sondierungsgruppe, dem Umweltdienst sowie Vertretern der Gemeinde Boxtel und von Vion im Rathaus von Boxtel besprochen. Der Bericht zur Studie wird bis zum 1. Dezember veröffentlicht. André van Boheemen, Wissenschaftler bei Witteveen+Bos: „Diese Geruchsstudie wurde umfangreicher als gewöhnlich durchgeführt. Neben Messungen an der Geruchsquelle wurden auch Feldbeobachtungen durch sogenannte Schnüffelteams durchgeführt, Beschwerden analysiert und Anwohner mit einbezogen. Alle verfügbaren Techniken wurden eingesetzt.“

Investition in den Schornstein
Aufgrund der Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat sich die Studie leicht verzögert. So wurde das Labor vorübergehend geschlossen. John de Jonge, Chief Operating Officer der Business Unit Pork von Vion: „Dank der aus der Studie gewonnenen Informationen konnten wir gezielte Maßnahmen ergreifen. Das hatten wir auch mit der Gemeinde Boxtel und der Sondierungsgruppe vereinbart. Die geplante Investition in den neuen Luftwäscher-Schornstein dient dazu, den jetzigen Schornstein zu ersetzen. Unser Ziel ist es, damit eine Reduzierung der Gerüche in der Umgebung zu erreichen.“