Vion Landshut arbeitet einwandfrei

Date: 28-07-2016 Schlagwörter:

Landshut, 28. Juli 2016 – Der deutsch-niederländische Fleischkonzern Vion hat im vergangenen Jahr eine zweistellige Millionensumme in die Erneuerung seines Standortes Landshut investiert. Mit Inbetriebnahme des Neubaus zu Beginn dieses Jahres hat sich besonders der Tierschutz verbessert. Nach Bewertung von Experten verfügt Vion in Landshut über eine der tiergerechtesten Betäubungsanlagen für Schweine in Deutschland. Der gesamte Bereich des Zutriebs, der Betäubungsanlage und der Entblutung wurde neu aufgestellt.

Nach der normalen Umstellungs- und Einarbeitungsphase im ersten Halbjahr 2016 werden in dem modernen Betrieb Lebensmittel auf hohem Niveau produziert. Das bestätigen auch Behörden und unabhängige Kontrollinstitute, die in den vergangenen Tagen zu unangemeldeten Überprüfungen in Landshut waren.

Defizite und Probleme, die in der Vergangenheit in einzelnen Bereichen des Schlachtbetriebes entstanden waren, sind abgestellt. Vion in Landshut ist in den vergangenen zwölf Monaten vor allem während der Bauphase von den Überwachungsbehörden intensiv kontrolliert worden. Festgestellte Abweichungen und Beanstandungen wurden sofort beseitigt. Zu keinem Zeitpunkt stand die Lebensmittelsicherheit in Frage.

In den vergangenen acht Tagen wurde Vion Landshut von zwei führenden nationalen Instituten begutachtet. Sowohl die IFS (Food Safety und Quality Standards) für Lebensmittelsicherheit und die QS Qualität und Sicherheit GmbH haben den niederbayerischen Betrieb ausgiebig geprüft. Danach bestehen keine Zweifel an der sicheren, hygienischen und tiergerechten Produktion bei Vion in Landshut.

Vor mehr als einem Jahr hat Vion den für die Schädlingsbekämpfung zuständigen Spezialdienstleister gewechselt und damit einen Problembereich gelöst. Die neue Schweine-Schlachtlinie wurde größtenteils in den Räumen der ehemaligen Rinderschlachthalle gebaut. Während der Feinjustierung der Linie im Bereich des neuen Schlachtbandes bildete sich Kondenswasser, das aufgrund eines Planungsfehlers in der Belüftung hervorgerufen wurde. Dies ist behoben. Im 1. Quartal 2016 wurde im Bereich der Schlachtung eine neue Belüftungsanlage installiert, um die Bildung von Kondenswasser präventiv zu beseitigen. Die Lebensmittelsicherheit des in Verkehr gebrachten Fleisches stand nie in Frage.

Das neue Schlachtband wurde größtenteils in einem anderen Gebäudeteil montiert, der von den Produktionsräumen abgetrennt war. Die Umstellung von Alt auf Neu fand an einem produktionsfreien Wochenende statt. Übergangsstellen zur Verhinderung einer Kontamination des Fleisches wurden z. B. mit Trennwänden abgedichtet. Vor Produktionsbeginn wurden sorgfältig umfangreiche Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen durchgeführt. Diese Vorgehensweise für den Bauprozess war mit den Behörden detailliert besprochen und abgestimmt.